Rhodos zwei Wochen lang zu bereisen, bedeutet weit mehr, als jeden Tag an einem anderen Strand zu liegen. Die griechische Insel verbindet türkisblaues Meer mit schattigen Pinienwäldern, stillen Bergdörfern und einer bewegten Geschichte. Wer genügend Zeit mitbringt, kann die bekannten Sehenswürdigkeiten sehen und trotzdem Raum für spontane Badepausen lassen.
Die beste Reisezeit für Rhodos
Die angenehmsten Monate für einen Rhodos Urlaub sind Mai, Juni, September und Oktober. Im Frühsommer ist die Landschaft oft noch grün, während das Meer bereits angenehm warm wird. Im September und Oktober sind die Wassertemperaturen besonders einladend, und viele Strände wirken deutlich ruhiger als in der Hochsaison.
Juli und August eignen sich für einen klassischen Strandurlaub auf Rhodos, allerdings sollten Reisende mit hohen Temperaturen und stärkerem Andrang rechnen. Für Ausflüge ins Inselinnere empfiehlt es sich, die frühen Morgenstunden zu nutzen. Eine leichte Jacke gehört trotzdem ins Gepäck: In den Bergen kann es abends überraschend frisch werden.
Passende Angebote
Werbung · Partnerlinks · Pfeile oder Wischen zum Blättern

Anreise und Fortbewegung auf der Insel
Der internationale Flughafen von Rhodos liegt nahe der Inselhauptstadt und wird in den Sommermonaten von vielen europäischen Flughäfen direkt angeflogen. Außerhalb der Saison führen Verbindungen häufig über Athen. Vom Flughafen aus sind Rhodos-Stadt und die größeren Ferienorte mit Bus, Taxi oder Mietwagen erreichbar.
Für eine individuelle Rhodos Rundreise ist ein Mietwagen besonders praktisch. Zwar verbinden Busse die wichtigsten Orte, doch abgelegene Buchten und Bergdörfer lassen sich mit dem eigenen Fahrzeug viel entspannter entdecken. Ich plane gern zwei feste Standorte ein, statt täglich das Hotel zu wechseln. So bleibt die Reise abwechslungsreich, aber nicht anstrengend.
Die erste Woche: Küste, Altstadt und entspannte Strandtage
Rhodos-Stadt als historischer Auftakt
Die Reise kann in Rhodos-Stadt beginnen. Die mittelalterliche Altstadt mit ihren wuchtigen Mauern, engen Gassen und dem Großmeisterpalast gehört zu den eindrucksvollsten Orten der Insel. Am frühen Morgen ist die Atmosphäre besonders schön, bevor die Straßen lebhafter werden.

Nach einem Rundgang durch die Altstadt bietet sich ein Spaziergang am Mandraki-Hafen an. Hier soll einst der Koloss von Rhodos gestanden haben. Heute erinnern Windmühlen, Boote und die Hafeneinfahrt an die maritime Vergangenheit der Stadt.
Strände an der Ostküste
Die Ostküste ist für viele Reisende der ideale Einstieg in den Strandurlaub auf Rhodos. Rund um Faliraki gibt es lange Sandstrände und zahlreiche Tavernen. Ruhiger wird es an der Anthony-Quinn-Bucht, deren Felsen und klares Wasser zum Schnorcheln einladen. Auch die Tsambika-Bucht mit ihrem goldfarbenen Sand lohnt einen Ausflug.
Ein besonderer Höhepunkt ist Lindos. Die weiß getünchten Häuser, die Akropolis und der Blick über die Buchten machen den Ort zu einem der bekanntesten Motive der Insel. Am besten kommt man früh oder am späten Nachmittag. Dann lässt sich der Aufstieg zur Akropolis mit einem anschließenden Bad im Meer verbinden.
Die zweite Woche: Bergdörfer, Natur und stille Küsten
Ins Inselinnere
Nach den ersten Tagen am Meer zeigt Rhodos eine andere Seite. Im Landesinneren führen kurvige Straßen durch Weinberge, Olivenhaine und bewaldete Hänge. Dörfer wie Embonas, Apollona oder Archangelos laden zu einer Pause in einer familiengeführten Taverne ein. Besonders in Embonas wird die Weintradition der Insel sichtbar.
Für Naturfreunde gehören die Sieben Quellen bei Kolymbia zu den schönsten Ausflugszielen. Der schattige Weg entlang des kleinen Wasserlaufs ist eine willkommene Abwechslung zu heißen Strandtagen. Auch das Schmetterlingstal ist reizvoll, wobei man sich vorab über die Öffnungszeiten und die aktuelle Saison informieren sollte.
Die Westküste und historische Spuren
Die Westküste wirkt rauer und ursprünglicher. Die Strände sind oft windiger, dafür erlebt man spektakuläre Sonnenuntergänge und eine weniger dicht bebaute Landschaft. Kamiros, die Ruinenstadt an der Küste, vermittelt eindrucksvoll, wie Menschen in der Antike lebten. Wer anschließend weiterfährt, findet unterwegs kleine Badebuchten und einfache Fischrestaurants.
So bleibt die Reise wirklich entspannt
Beim Rhodos Urlaub planen sollte nicht jeder Tag durchorganisiert sein. Ich empfehle, höchstens drei größere Ausflüge pro Woche fest einzuplanen und dazwischen freie Tage zu lassen. Eine gute Mischung könnte so aussehen:
- zwei bis drei reine Strandtage,
- ein Ausflug nach Rhodos-Stadt und Lindos,
- eine Tour durch Bergdörfer und Weinregionen,
- ein Naturtag an den Sieben Quellen oder im Schmetterlingstal,
- ein entspannter Tag ohne feste Route.
Genau diese Mischung macht Rhodos für zwei Wochen so attraktiv. Die Insel bietet genug Sehenswürdigkeiten für eine abwechslungsreiche Griechenlandreise, aber auch genügend Raum zum Innehalten: beim Kaffee in einem Bergdorf, beim Schwimmen in einer stillen Bucht oder beim Sonnenuntergang an der historischen Küste.
Aktuelle Pauschalangebote: Rhodos →
Pauschalreisen nach Rhodos mit Flug
Live-Angebote von CHECK24 – An- und Abreise im Widget anpassbar (Standard: Abreise in ca. 7–9 Tagen).





